Alexander Möller
Schweiz

Matterhorn in Zermatt

Auf in die Berge auf in die Schweiz hieß es im November 2017 Ein spontanes Wochenende das wie immer auf der A7 in Rothenburg ob der Tauber begann und diesmal das Ziel Zermatt und das Matterhorn in der südlichen Schweiz im Bezirk Visp des Kantons Wallis hatte. Zermatt liegt im Mattertal auf einer Höhe von zirka 1610m am Nordostfuss des Matterhorn

Meine Tour begann Richtung Bodensee durch Österreich in die Schweiz.

Am Fürstentum Lichtenstein vorbei begann die Landschaft immer gewaltiger und höher zu werden. Die kleinen Kantonstraßen und Alpenpässe machten aus der 555Km langen Strecke einen 7Stunden Tagesmarsch.

Im vorletzten Abschnitt meiner Anreise musste ich im Autoverlad Furka mein Fahrzeug auf einen Eisenbahnwagon verladen um durch den Furka-Basistunnel von Realp im Kanton Uri nach Oberwald im Kanton Wallis zu gelangen. Der Autoverlad ist bequem, die Fahrt durch den 15,4 km langen Tunnel dauert 15 Minuten. Wer schon wie ich eine längere Anreise hinter sich hat, bekommt damit etwas Zeit zum Entspannen. Danach geht’s weiter via Visp bis Täsch, zirka 5 km vor Zermatt. Im Örtchen Täsch habe ich meinem Auto in einem Parkhaus für die nächsten 3 Tage eine Ruhe gegönnt, denn die letzte Etappe meiner Fahrt ins autofreie Zermatt, führte zirka 15min mit der „Matterhorn Gotthard Bahn“.

Angekommen in der Zermatter Winterwelt auf 1610 m Höhe.

Es war bereits dunkel und deshalb entschloss ich erstmal für heute nichts mehr zu unternehmen. Ich bezog mein Hotel das „Mountain Paradise“ und fiel erschöpft in den Schlaf. Am nächsten Morgen war es grau, nebelig und kalt, keine Chance ein Blick auf das Matterhorn zu erhaschen, obwohl es von meinem Hotelbalkon in voller Pracht zu sehen sein soll. Ich machte mich nach dem Frühstück zusammen mit meiner Frau auf eine Wanderung Richtung Berg. Die ersten Höhenmeter fuhren wir von der, Basisstadion der Seilbahnen, nicht weit von unserer Unterkunft in einem kleinen Skilift hinauf.

Oben angekommen begann unsere Wanderung Richtung Matterhorn, von dem ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal ein bisschen Fels zusehen bekam. Ausgerüstet mit Handy bzw. Navi liefen wir los. Entlang verlassener Schluchten, schneebedeckter Wälder und Flächen immer bergauf. Es wurde klimatisch immer unangenehmer, nass, kalt und windig. Ich war der Meinung umzukehren da es nicht einmal sicher war überhaupt irgendwo anzukommen. Doch meine Frau war standhaft und bestimmend das es weiter auf dem Weg geht, also ging es weiter bergauf und es wurde immer unwirklicher in dieser Gegend. Mittlerweile konnte ich mit meinem Navi herausfinden wo wir uns befanden es war der Stafelalpweg, der bis zum Geröllsockel unter dem Matterhorn und zum Zmuttgletscher führt. Wir waren jetzt bereits auf einer Höhe von 2300m.

Wir konnten immer nur vermuten wo sich das Matterhorn befindet, somit entstand nach einem ca. zwei stündigen Fußmarsch ein Bild mit einer freien Fläche und vernebelten Himmel im Hintergrund und wir haben uns in den Gedanken gesponnen, „hier steht bestimmt das Matterhorn“.

Wir verschnauften ein wenig an dieser Stelle und planten unseren Rückweg ins Tal, doch dann tat sich etwas am Himmel. Dezente Umrisse stachen mit untergehender Sonne hinter der Nebelwand hervor. Der Dunst verzog sich genau in diesem Moment. Was soll ich sagen, da stand es „DAS MATTERHORN“. Meine Frau hat uns direkt dorthin geführt und endlich bekamen wir den vollen Anblick des 4478m Hohen Berges zu Gesicht.  

Wieder angekommen im Quartier fielen wir nach einer gemütlichen Stärkung erschöpft und glücklich in dem blockhausähnlichen, typischen Schweizer Haus in die Betten. Am nächsten Morgen schlummerte meine Frau noch gemütlich in dicken Federbetten, als ich mich um 6 Uhr morgens mit meiner Kamera aus dem Hotel schlich. Endlich konnte ich bei aufgehender Sonne herrliche Bilder machen. Denn bereits beim Frühstück um 9Uhr waren die Berge wieder hinter Nebel verschwunden.

Der heutige Ausflug wird eine Fahrt mit der Gornergratbahn sein.

Auf dem Gornergrat erlebten wir ein einzigartiges Panorama inmitten der 29 gewaltigsten Viertausender der Alpen. Die geschichtsträchtige Gornergrat Bahn durchfährt diverse Höhenabschnitte und hält an unterschiedlichen Stationen. Darüber werde ich in einem weiteren Bericht erzählen.  Hier mein Bericht zum Gornergrat->

Unser Tag endet mit einem ausführlichen Spaziergang durch Zermatt, herrlich alten Gebäuden und toller Atmosphäre.

Das Fazit meiner Reise nach Zermatt und zum Matterhorn: Daumen hoch!

Geschrieben am:
von
Alexander Möller

Kommentare (14)
  • EARLYHAVER
    EARLYHAVER
    am 03.02.2019
    Wirklich tolle Aufnahmen, die animieren, auch dort hin zu reisen. Ich bin natürlich selbst immer auf der Suche nach neuen Inspirationen. Danke für den Tipp! :)
  • Elisa
    Elisa
    am 27.01.2019
    Das ist ja toll, dass ihr das Matterhorn noch sehen konntet! Das war bestimmt ein wunderbares Erlebnis.
    Alles Liebe,
    Elisa von mommy-mobil.at
  • Henrik
    Henrik
    am 27.01.2019
    Wie immer sehr informativ und spannend geschrieben.

    Besten Gruß
    Henrik von <a href="https://www.fernweh-koch.de">Fernweh-Koch</a>
  • Barbara / Reisepsycho
    Barbara / Reisepsycho
    am 27.01.2019
    Oh wie schön! Ich bin so fasziniert von hohen Gipfeln, ich würd ja sofort ganz rauf wollen! Schön, dass sich die Spitze kurz blicken ließ. LG
  • CHRISTINA KEY
    CHRISTINA KEY
    am 23.09.2018
    Wow, richtig klasse, stimmungsvolle Fotos! Leider habe ich es bis heute nicht geschafft das Matterhorn mal in echt zu sehen, aber das soll sich schnell ändern! Spätestens nach Deinem tollen Beitrag habe ich echt Lust & Laune hinzufahren und auch so tolle Bilder zu machen. :)

    Liebe Grüße & einen schönen Sonntag. ♥
    www.ChristinaKey.com
  • Petra :)
    Petra :)
    am 15.09.2018
    Da muss ich unbedingt auch mal hin. Denn obwohl ich in der Schweiz lebe, bin ich doch tatsächlich noch nie in Zermatt gewesen
  • Steffen
    Steffen
    am 15.09.2018
    Das Matterhorn sieht einfach klasse aus, da muss ich unbedingt auch noch hin. Liebe Grüße, Steffen von www.oceansandmountains.de
  • Anna
    Anna
    am 09.09.2018
    War sicher eine tolle Reise.
  • Josefine
    Josefine
    am 16.06.2018
    Wow, das muss wirklich ein beeindruckender Anblick gewesen sein! Die sind wunderschön, vor allem vom zweiten Tag
  • Tina
    Tina
    am 10.06.2018
    Das hört sich ja fantastisch an! Ich habe den Bericht auch schon abgespeichert, da muss ich nämlich unbedingt hin! Vielen Dank für die Inspiration.
  • Gudrun
    Gudrun
    am 09.06.2018
    Das ist immer so eine Sache mit dem Nebel, Glückwunsch, dass es dann doch noch geklappt hat und du super Fotos geschossen hast!
  • Alexander Möller
    Alexander Möller
    am 14.05.2018
    Danke Euch
  • Emily
    Emily
    am 14.05.2018
    Tolle Fotos!
  • Anja von Ipftrotter
    Anja von Ipftrotter
    am 11.03.2018
    Prima Bericht! Grüße in die Nachbarschaft! LG Anja von:
    familytravelblog

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